
Religion und Politik im Zeichen von Krieg und Versöhnung
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Religion und Politik im Zeichen von Krieg und Versöhnung - Beiträge und Materialien zur Jahrestagung der Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft, Bad Marienberg/Westerwald, 27. bis 29. Mai 2005, herausgegeben von Manfred Zimmer, Verlag Books on Demand (BOD), Norderstedt 2005, 300 Seiten, ISBN 3-8334-4144-5, 16 Euro.
Terroristische Gewalt vom »gerechten« Krieg bis hin zum »Selbstmord-Attentat« wird nicht erst seit dem 11. September 2001 mit »Religion« in Verbindung gebracht. Vielmehr rufen derartige Verbrechen uns, gerade im »säkularisierten« Europa, die Rolle von »Religion« ins Bewusstsein zurück; eine Rolle, die sie seit ihrer »Erfindung« durch das menschliche Denken immer gespielt hat und die wohl nur im Kontext der beiden Pole Hass, Gewalt, Krieg und Liebe, Gewaltlosigkeit, Frieden beschrieben werden kann. Agiert Religion als selbstständige Wirkmacht, in der einen oder der anderen Richtung, oder wird sie von der Politik »nur« instrumentalisiert? Was überhaupt ist unter Religion zu verstehen, was unter religiösem Fundamentalismus? Wie entsteht Gewalt und wie lässt sich die Gewaltspirale durchbrechen? Kann und sollte Religion dabei eine Rolle spielen? Wo sollte praktische Friedensarbeit ansetzen? Der aus der Jahrestagung der Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft 2005 in Bad Marienberg hervorgegangene Band umfasst: Ausgewählte Beiträge als PDF-Datei:Rainer Funk: Psychologie der Gewalt und ihre Bedeutung für Religion und Politik. Helga Dieter: Ferien vom Krieg - Schritte zur konkreten Utopie einer friedlichen Welt. |
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