
Umwelt und Krieg |
Zum Inhalt von Kriegsfolgen |
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Kriege vernichten Menschenleben. Gleichzeitig zerstören sie aber auch die Lebensgrundlage der Menschen. Dadurch wird das Leben und Überleben der Menschen auch nach dem Ende der Kampfhandlungen erschwert und gefährdet. |
Schutz der Umwelt im KriegDie Umwelt muss in Kriegen geschützt werden. Sie verdient ähnlich festgeschriebene Schutzmaßnahmen, wie etwa die Zivilbevölkerung. Diese Forderung stellte Kofi Annan anlässlich des ersten "Internationalen Tages für die Verhütung des Missbrauchs der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten". www.greenpeace.de/themen/frieden/nachrichten/artikel/umweltschutz_im_krieg/ |
Umweltzerstörung durch Krieg in AfghanistanEiner Studie des UNEP (UN Environment Programme) zufolge haben 20 Jahre Krieg der Umwelt Afghanistans so schweren Schaden zugefügt, dass die Wiederherstellung gefährdet ist. 10.05.2003 |
Folgen des Irak-Kriegs 2003Spiegel: Herr Töpfer, im Vergleich zum letzten Golfkrieg brannten diesmal bisher nur wenige Ölquellen. Sind die Umweltfolgen deshalb weniger dramatisch? Auszüge aus einem Spiegel-Interview mit Klaus Töpfer, Leiter des UNO-Umweltprogramms in: Der Spiegel, 15/ 2003, S. 34. |
Dimensionen ökologischer Kriegsfolgen: zum Beispiel Kuwait 1991Die im Golfkrieg 1991 in Kuwait verursachten Umweltschäden lassen sich zusammenfassend in folgende Bereiche einteilen: Barceló, Nicolau: Keine weiteren Siege wie diesen! Die ökologischen Auswirkungen des zweiten Golfkriegs, in: Mayer, Berthold/ Wellmann, Christian (Red.): Umweltzerstörung: Kriegsfolge und Kriegsursache, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1992, S. 120/ 121. |
Dimensionen ökologischer Kriegsfolgen: zum Beispiel LandminenAntipersonenminen bleiben bis zu vierzig Jahre lang wirksam und fordern so weiterhin Opfer in der Zivilbevölkerung, auch wenn schon längst ein Friedensvertrag unterzeichnet ist. |
Falklandinseln 1982Auf den Falkland-Inseln sollte die Räumung der Minen unmittelbar nach dem Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien (1982) beginnen. Aber diese Aufgabe erwies sich als derart schwierig, das sie letztendlich nicht durchgeführt wurde. Teile der Inseln sind heute Sperrgebiet und damit für beide Seiten verloren. |
Blindgänger im Irak 2003Das Ausmaß von Minenfeldern und nicht explodierter Munition ist nur schätzbar. UNEP geht von 10 000 bis 40 000 herumliegenden Blindgängern aus. Zudem verschossen die Koalitionstruppen eine noch unbekannte Menge von abgereichertem Uran, dass als Panzer brechende Waffe verwendet wird. Im Golfkrieg 1991 hatten die USA nach eigenen Angaben 290 Tonnen abgereichertes Uran verschossen. Im Vergleich dazu: Im Kosovo-Krieg wurden neun Tonnen abgereicherten Urans eingesetzt. Die Munition, die aus Abfallprodukten von Atomkraftwerken hergestellt wird, gilt als hochgiftig und Krebs erregend, wenn sie beim Aufprall auf ein gepanzertes Ziel zerstäubt. |
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