
| Vier Möglichkeiten der Konfliktintervention durch Dritte | Zum Inhalt von: Grundwissen zivile Konfliktbearbeitung |
|
| Konfliktmanagement-Initiativen dritter Parteien | Seitenanfang |
Prinzipiell lassen sich vier Grundmodelle der Konfliktintervention durch dritte Parteien unterscheiden, wobei das vierte Modell bereits einen Grenzfall darstellt, da hier die Beteiligten der dritten Partei nur schwer als Intervention qualifiziert werden kann. Die Systematik lehnt sich an innergesellschaftliche Verhältnisse an, prinzipiell ist sie aber auch auf die internationale ebne übertragbar: 1. Gerichtsverfahren: 2. Schlichtungs- und Schiedsverfahren: 3. Vermittlungs- und Beratungsverfahren: 4. Gute Dienste für direkte Verhandlungen: Die meisten Drittpartei-Interventionen in ethno-sozialen Spannungsfeldern haben bisher auf der letzten und vorletzten Stufe dieses Schemas stattgefunden. Norbert Ropers: Ethno-soziale Konflikte und ihre Bearbeitung durch Drittpartei-Interventionen gesellschaftlicher Träger. In: Friedensbericht 1994, S. 218 f. |
| Seitenanfang |
|
© Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Corrensstr.12, D-72076 Tübingen, Tel.: 07071/920510, Fax: 07071/9205111 E-Mail: kontakt@friedenspaedagogik.de http://www.friedenspaedagogik.de |