| Die Agenda für den Frieden im Wortlaut |
Die Inhalte im Überblick
Vorbeugende Diplomatie
- Wie kann man der Eskalation von Konflikten vorbeugen?
- Hier geht es um vertrauensbildende Maßnahmen, den Ausbau der
Tatsachenermittlung durch den Generalsekretär, die Etablierung von
Frühwarnsystemen und die Einrichtung von UN-Friedensmissionen (auf
Wunsch aller oder auch nur einer Konfliktpartei).
- Teil der vorbeugenden Diplomatie könnte auch die Einrichtung (militärisch
gesicherter) Schutzzonen sein.
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Friedensschaffung
- Wie kann man Konfliktparteien nach Ausbruch eines Konfliktes zu einer
Einigung bringen?
- Empfohlen wird, den Internationalen Gerichtshof zu stärken, Vermittlungen
und Verhandlungen anzubieten und die wirtschaftlichen Sanktionen effektiver
zu machen. Als letztes Mittel "mit einer vorher festgelegten Aufgabenstellung"
ist der Einsatz von Kampftruppen unter UN-Kommando vorgesehen.
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Friedenssicherung
- Wie kann die Situation in einer Konfliktregion entschärft und
stabilisiert werden?
- Festgehalten wird an der traditionellen Aufgabe der "Blauhelme"
(Bildung von Pufferzonen, Überwachung von Waffenstillständen,
Untersuchung von Grenzverletzungen). Aber: Polizisten, Menschenrechtsbeobachter,
Wahlbeobachter, Spezialisten für Flüchtlinge und humanitäre
Hilfe übernehmen eine "ebenso zentrale Rolle wie das Militär".
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Friedenskonsolidierung
- Wie kann nach dem Ende eines Krieges beim Aufbau tragfähiger Friedensstrukturen
geholfen werden?
- Militär ist notwendig zur Entwaffnung der Kriegsparteien. Sonst
geht es um die internationale Hilfe bei der Repatriierung von Flüchtlingen,
der politischen Konsolidierung durch Wahlen, den Aufbau von Verwaltungsstrukturen,
die Wiederingangsetzung des Wirtschaftslebens, die Erziehung zum Frieden.
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