Globales Lernen



Education for Development

Ein Ansatz für Globales Lernen

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GlobalesLernen

Im Rahmen von Internationalen Organisationen spielt der Begriff "development education" seit Jahren eine bedeutende Rolle, wenn es um Fragen globalen Lernens geht. Die zum Beispiel von der UNICEF vertretene Konzeption benennt fünf zentrale Lernfelder, die für Lernende im Norden und im Süden gleichermaßen bedeutsam sein sollen:

Wechselseitige Abhängigkeit: Unabhängig von unserem Wohnort, sind wir alle mit anderen Teilen unseres Planeten verbunden.

Bilder und Wahrnehmungen: Bilder beziehen sich auf das, was wir sehen. Wahrnehmungen beziehen sich darauf, wie wir diese Bilder sehen.

Soziale Gerechtigkeit: Soziale Gerechtigkeit bezieht sich auf die grundlegenden Werte von Fairneß und Menschenrechten, die aber gegenüber dem einzelnen bzw. auf lokaler, nationaler und globaler Ebene entweder verweigert oder befürwortet werden können.

Konflikte und Konfliktlösungen: Die Lösung von Konflikten setzt das Erkennen und Verstehen von Konfliktursachen und unterschiedlichen Lösungsmöglichkeiten voraus.

Wandel und Zukunft: Die Welt verändert sich aufgrund von Ereignissen in der Vergangenheit. Sie wird sich auch in Zukunft aufgrund heutiger Handlungen weiter verändern.

Der Verlauf des globalen Lernens wird als Zyklus beschrieben, der in drei Phasen aufgeteilt ist, und zwar in die Erforschungsphase, in die Reaktionsphase und schließlich in die Aktionsphase. In allen Teilen des dreistufigen Lernzyklus soll Lernen interdisziplinär und kooperativ sowie handlungs- und erfahrungsorientiert geschehen.

 

Vgl. Susan Fountail: Leben in Einer Welt. Anregungen zum globalen Lernen. Braunschweig 1996, S. 6 ff.

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